Heute mal eine kleine Anekdote aus unserem Alltag. Natürlich beginnt nicht jeder Tag so und natürlich muss ich mich nicht jeden Tag ärgern. Aber manchmal bleibt das eben nicht aus…

Es ist Donnerstagmorgen, kurz vor 7 Uhr. Für uns viel zu früh, denn Mini-Me schläft abends meist nicht vor 9 Uhr ein. Da ich so gern noch ein paar Minuten für mich an diesem Morgen haben möchte, schleiche ich mich langsam aus dem Zimmer, nachdem ich den Kleinen etwa eine 3/4 Stunde nochmal Einschlafstillen musste. Zur Info: ich bin morgens um jede Sekunde dankbar die ich für mich habe. So kann ich in Ruhe Frühstück machen, etwas Mamazeit haben und einfach mal wach werden…

Wie gesagt, ich bin gerade dabei Frühstück zu machen, als aus dem Bad – wie fast jeden Morgen aaaarrrghhh – ohrenbetäubendes Husten höre. Blöd nur, dass das Bad direkt gegenüber vom Schlafzimmer ist! Da ich das Babyphone morgens nicht brauche, sondern die Tür einen Spalt offen lasse, bin ich natürlich besonders leise. Doch das gilt nur für mich. Alle anderen in dieser Wohnung, sind nämlich nicht gerade Muchsmäusschenstill…

Wie mich so etwas nervt! Ich weiß, dass er nicht extra so laut hustet, er kann schließlich nichts dafür. Aber es nervt mich trotzdem, denn ich bin diejenige, die weniger Zeit hat und die sich dann sofort um das Kind kümmern muss.

Aber nicht nur das er laut hustet, neeeeinnnn… Auch der Hund mit seinen langen Krallen (die er sich leider nicht so recht schneiden lassen will) und seinem „guten-morgen-alle-man-wach?“-Strecken und lautem Gähnen, macht ganz schön Lärm. Also schaue ich schnell ins Zimmer und leg mich nochmal kurz zu dem kleinen Mann ins Bett. Nur für den Fall der Fälle, dass er nicht doch nochmal kurz wach werden sollte.

Ich liege gerade entspannt im Bett, hoffe das Mini-Me noch etwas weiterschläft, als die Tür zum Schlafzimmer aufgeht. Wie so oft ist niemand zu sehen… Nur die Krallen auf dem Laminatboden sind zu hören… Ätzernd dieses Geräusch. Doch der Hund hat Angst vor dem Tierarzt und bekommt so eher selten seine Krallen geschnitten. Und weil er so unglaublich gern bei uns ist, stößt er mit seiner Pfote die Zimmertür auf und steht nun fiepend vor uns. Zu allem Überfluss beginnt der Papa im Bad, natürlich just in dem Moment, wieder an zu husten…

Mini-Me lässt der ganze Lärm natürlich nicht kalt. Er reckt und streckt sich, öffnet langsam die Äuglein und wird natürlich wach! Als er dann die Tür vom Bad hört, klatscht er in die Hände, steht auf und läuft seinem Papa entgegen.

Das war es dann natürlich mit meiner morgendlichen Ruhe.. Papa musste dann nämlich los zur Arbeit. Der Hund legte sich auch wieder schlafen. Und ich? Ich durfte Mini-Me hinterher rennen… Aber naja, für was hat man den ein Kind ?? – einen Mann und einen Hund ;-)…