Schwanger

Es ist wichtig, dass ihr euch bei eurer Hebamme gut aufgehoben fühlt, denn Kontakt zur ihr wird im Laufe der Schwangerschaft sehr eng werden. Falls ihr euch entscheidet, euer Kind in einem Geburtshaus zur Welt zu bringen, ist dies noch wichtiger. Gerade in einer Ausnahmesituation wie bei einer Geburt, müsst ihr euch gehen lassen können.

Bei einer Hebamme zu sein, mit der ihr keine Basis habt, wäre kontraproduktiv für den Geburtsverlauf.

Bevor ihr euch auf die Suche nach einer Hebamme macht, solltet ihr jedoch wissen welche Leistungen ihr euch wünscht und welche euch weniger wichtig sind. Ist es für euch beispielsweise entscheidend, dass euch ein und dieselbe Hebamme bis zur Geburt des Kindes begleitet, dann solltet ihr euch nach einer Beleghebamme aus einem Krankenhaus umsehen oder ein Geburtshaus suchen.

Natürlich solltet ihr euch genügend Bedenkzeit geben, bevor ihr euch entscheidet – ihr könnt euch gern mit mehreren Hebammen treffen und schauen welche am ehesten zu euch passt. Dies sollte im Vorfeld allerdings mit der Krankenkasse abgeklärt werden, da viele KK nur eine Hebamme zahlen. Hört bei dieser Entscheidung aber auf jeden Fall auf euer Bauchgefühl.

 

Fragen zum Thema Hebamme:

Wie oft darf ich die Hebamme anrufen?

Prinzipiell ist die Hebamme jederzeit erreichbar. Je nach dem wie wichtig der Grund ist, könnt ihr sie in den meisten Fällen auch nachts erreichen. Hat es aber keine Eile, freut sie sich bestimmt, wenn ihr sie nicht aus dem Schlaf holt.

Was zahlt die Krankenkasse?

Die Kasse zahlt alle Vorsorgeuntersuchungen, bis zu drei Ultraschalluntersuchungen und während des Mutterschutzes einen Teil des Gehalts. Weiter übernimmt sie die Kosten der Schwangerschaftsberatung, Geburtsvorbereitungskurse (nur für Mütter) sowie Rückbildungskurse.

Endlich zu Hause

In den ersten Tagen nach der Entbindung (im Wochenbett) kommt die Hebamme meist täglich und nach Bedarf vorbei und kontrolliert, ob mit dir und dem Baby alles in Ordnung ist. Die Hebamme misst das Gewicht des Kindes, gibt erste Hilfestellungen zur Nabelpflege, zum Wickeln, zum Waschen und zum Stillen. Die Hebamme nimmt sich im besten Fall so viel Zeit, wie ihr es braucht. Schämt euch für keine Frage. Eine Hebamme ist da um zu helfen.

Wie lange dauert die Nachsorge?

Bis zum 10. Tag nach der Geburt besucht euch die Hebamme in der Regel täglich. Später je nach Bedarf – und zwar bis zu 8 Wochen nach der Geburt. Danach könnt noch zwei weitere Termine zur Stillberatung oder zum Beikoststart vereinbaren.
Die meisten Hebammen sind aber auch nach dieser Zeit noch erreichbar und können bei Problemen oder Unsicherheiten kontaktiert werden.

Ihr sucht noch nach einer Hebamme und wisst nicht wo ihr suchen sollt? HIER werdet ihr hoffentlich fündig.