Stillkissen

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Alles was ich in der Schwangerschaft über die Zeit mit Baby gedacht oder gefühlt habe, wurde widerlegt. So dachte ich z.B., dass ich nachts nicht stillen könne, da ich ohne ausreichend Schlaf den Alltag nicht bewerkstelligen könne. Ich machte mir riesige  Sorgen und hatte Panik, dass ich ohne meine nächtliche Ruhe eine schlechte und überforderte Mutter sein werde. Also ging ich in die Drogerie und kaufte vorsorglich Milchpulver und Fläschchen. Meine Freundinnen die schon ein Kind hatten, lachten mich aus. „Warte mal ab! Wenn das Baby da ist, wird alles ganz anders sein. Da merkst du den Schlafentzug nicht so sehr als wenn du kein Kind hast. Außerdem stehst du gern für dein Kind auf.“ Auch wenn ich das nicht glauben konnte, behielten sie Recht. Schon kurz nach der Entbindung klappte das Stillen ohne Problem. Auch das nächtliche aufstehen macht mir nichts aus. Ich verlor keinen Gedanken darüber nachts die Flasche geben zu wollen. Im Gegenteil.
So habe ich mich in der ersten Zeit nach der Geburt viel mit dem Thema Stillen befasst.
Mittlerweile sage ich mir, dass ich gern über das erste und vielleicht auch zweite Lebensjahr hinaus stillen möchte. Es bietet mir und meinem Kind viele Vorteile, ist praktisch und immer Griffbereit. Ich habe keine Probleme in der Öffentlichkeit zu stillen und es ist preiswert…

Naja, aber wie heißt es so schön… Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Wenn ihr auch eine tolle Geschichte zum Thema Stillen habt, dürft ihr gern einen Kommentar hinterlassen.
Seit ihr am Thema Stillen interessiert und möchtet gern mehr darüber erfahren? Dann könnt ihr HIER nachlesen.