baby-walz

Anzeige / Lange ist es her, dass ich den letzten Blogpost veröffentlicht habe. Die Zeit scheint mit Kleinkind nur so davon zu rennen. Der Tag beginnt und schwups, ist es auch schon wieder dunkel. Die Woche hat gerade erst begonnen, da ist auch schon wieder Freitag. Gerade weil Mini-Me noch nicht in den Kindergarten geht, habe ich das Gefühl, dass er sehr viel Aufmerksamkeit benötigt. Und zwar von mir. Am liebsten 24/7. Tag und Nacht…

Die volle Aufmerksamkeit, kann ich ihm langsam aber nicht mehr in dem Maß geben wie er es gerne hätte oder vielleicht sogar bräuchte. Den ganzen Tag spielen, draußen sein, Beschäftigung erhalten, hüpfen, turnen, und toben ist zwar schon toll und macht bekanntlich auch großen Spaß. Mit Haushalt, Wäsche machen, einkaufen, kochen und Hund betreuen ist es für mich mittlerweile, aber nur noch sehr schwer machbar.

Bedürfnisorientiert hin oder her.

Meine Bedürfnisse müssen nämlich auch befriedigt werden, sonst kann ich keine gute Mutter sein. Und mein Bedürfnis ist es nach knapp drei Jahren Vollzeitmama nicht rund-um-die-Uhr mein Kind zu unterhalten. Ich mag auch nicht pausenlos mit meinem Kind agieren, sondern auch Zeiten am Tag haben, in denen ich Zeit für mich habe. In denen ich Kraft tanken und entspannen kann. Selbst wenn es nur eine Stunde ist… Auf der anderen Seite ist der Druck den man sich selbst macht, manchmal doch etwas groß. Größer, als er vielleicht sein bräuchte.

Ich in meinem Fall habe das Gefühl, den Bedürfnissen meines Kindes demnach nicht (mehr) gerecht zu werden. Er will spielen, toben, spielen, toben, kuscheln, toben und nochmal spielen… Und das würde ich auch liebend gern mit ihm tun, doch sähe dann die Wohnung aus wie ein Schlachtfeld, da ich kaum noch etwas hier schaffen würde.

Ich oder Du?

Außerdem geht es mir seit ein paar Wochen nicht ganz so gut. Das merkt Mini-Me natürlich. Leider. Und so ist es nicht ungewöhnlich, dass er viel mehr Mama einfordert, als ich ihm derzeit eine gute Mutter sein kann. Meine Bedürfnisse wurden lange nicht beachtet. Und nun ist die Entscheidung, welchen Bedürfnisse ich gerade gerecht werden, manchmal schwer für mich zu fällen.

Mini-Me will wenn wir draußen sind auch fast nur noch getragen werden. Manchmal weil ihm das Laufen zu anstrengend ist und manchmal, weil er mein kleines Baby sein möchte. Zum Teil hege ich die Vermutung, dass er denkt er bekomme so mehr Aufmerksamkeit von mir. Andererseits ist es draußen derzeit wirklich kalt und ungemütlich und vielleicht möchte er wirklich nur getragen werden, weil das Wetter „so doof“ und die Beinchen mit den schweren Winterschuhen so schwer sind.

Wie dem auch sei. Meinem Rücken macht das Tragen zwar recht wenig aus.  Ich trage den Kleinen ja schon von Anfang an stundenlang durch den Tag. Allerdings ist es mittlerweile manchmal einfach etwas unpraktisch. Nämlich dann, wenn ich frische Klamotten trage, die nicht direkt dreckig gemacht werden sollen. Oder aber wenn ich einkaufen oder mit dem Hund gassi gehen möchte. Mini-Me lässt dann aber auch kein Nein zu und besteht darauf getragen zu werden. Unsere Familien rollen teils schon mit den Augen und meinen das der kleine Mann mit knapp drei Jahren doch schon groß genug sei und laufen könne. Was natürlich an uns Eltern abprallt. Ich finde es sogar schön ihn noch so viel zu tragen. Allerdings habe ich schon öfter an eine Lösung gedacht, die mir das Leben in den oben genannten Situationen etwas erleichtern würde und Mini-Me aber trotzdem nicht laufen muss.

Und diese Lösung nennt sich:

BUGGY!

Ja, genau. Einen Buggy. Wir haben zwar seit gut einem Jahr schon einen Kinderwagen, allerdings ist dieser doch recht groß und lässt sich nicht immer ganz so leicht transportieren. Bei baby-walz haben wir schon mal gestöbert, uns allerdings noch nicht entschieden.

Die Auswahl ist ordentlich, doch auf was wir genau achten müssen, haben wir noch nicht ganz raus. Ab etwa 50€ geht es los. Preislich sind bis oben natürlich fast keine Grenzen gesetzt. Mit Liegefunktion oder ohne? Reicht ein vorwärtsgerichteter Buggy aus, oder sollte er lieber auch rückwärtsgerichtet fahren können? Wie ist das Klappmaß und das Gewicht? Was ist im Lieferumfang enthalten und wie ist die Belastbarkeit? Alles Fragen, auf die ich gerade gar keine Antwort habe…

Kennt ihr euch denn mit Buggys aus und wisst worauf wir als Kleinkind-Eltern achten müssen? Oder habt ihr andere Tipps und Tricks, wie ihr lange Spaziergänge oder Einkäufe mit Kleinkind körperlich leichter bewältigt?

Alles Liebe!
Eure Nina