Trödeln eure Kinder auch manchmal? Oder habt ihr gar das Gefühl alles ständig und überhaupt einfach immer und immer wieder zu erklären? Dann habe ich heute vielleicht eine Hilfe für euch. Thema: Zeitverständnis schon für die ganz Kleinen, sag ich da nur. Wie das funktioniert und was uns im Alltag beim Kennenlernen der Zeit hilft, erfahrt ihr jetzt.

„Schatzi, noch zwanzig Minuten dann gehts Zähne putzen, ja?“

Wie soll es auch anders sein… Zwanzig Minuten später hat „Schatzi“ natürlich noch keine Lust aufs Zähne putzen und will viel lieber noch ein bisschen fernsehen… Also besprechen wir das er weitere fünf Minuten schauen kann. Doch auch nach fünf Minuten ist kein Ende in Sicht. Ich könnte ihn nun minütlich daran erinnern, dass der Fernseher gleich ausgemacht wird, aber darauf habe ich ehrlich gesagt gar nicht immer Lust. Andererseits möchte ich ihm verständlich machen, dass es langsam aber sicher Zeit ist Zähne zu putzen und anschließend ins Bett zu gehen, ohne dabei zur „Du-machst-was-ich-sage-Mama“ zu mutieren. Leider klappt letzteres nicht immer, doch Situationen wie diese können dank dem Time Timer ganz gut geregelt werden.

Durch den Blog vom gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten (GWAZ) bin ich auf den Time Timer gestoßen.

„Ich habe gute Erfahrungen mit dem […] Time-Timer gemacht (sowohl zuhause, als auch an der Schule), weil dort die Kinder gut ablesen können, wie weit die Zeit schon verflossen ist. Ich liebe den echt und wenn ihr das Geld zufällig übrig habt, dann kauft den!“ schreibt die Autorin Snowqueen dort über den Time Timer. Da ich deren Blog und viele Artikel schon oft und lange durch gestöbert habe, weiß dass sie Lehrerin ist und eine sehr liebevolle Herangehensweise hat, vertraute ich ihrem Urteil.

Und sie behielt recht.

Der Time Timer kommt auch bei uns zuhause gut an. Durch das visualisieren der Zeit durch die rote Scheibe, die nach Ablauf ganz verschwunden ist, versteht auch mein Sohn ganz gut wie viel Zeit noch ist. Er hatte zwar nie so sehr das Problem, dass er wie im Artikel vom GWAZ nicht gut die Übergänge der verschieden Alltagsphasen schaffte, doch trotzdem empfinde ich den Time Timer als tolle Hilfe.

Mini-Me weiß mittlerweile das wenig rot, wenig Zeit bedeutet und so stellt er manchmal den Wecker einfach etwas weiter. Das nervt mich zwar in bestimmten Fällen, im Großen und Ganzen ist es aber eher hilfreich für sein Zeitverständnis und das finde ich ja dann wiederum gut.

Für wen ist der Time Timer?

Aber nicht nur Kleinkindern die verständlich gemacht bekommen sollen wie lange sie noch dies und jenes tun können, erleichtert er das Zeitverständnis. Auch Schulklassen, Autisten aber bestimmt auch älteren Menschen können vom Time Timer profitieren.

Den Time Timer bekommt ihr soweit ich weiß nur online. Er ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, doch wer das Geld übrig hat und gern versuchen möchte seinem Kind die Übergänge im Alltag zu erleichtern, kann es mit dem Time Timer gut und gern probieren.

Alles Liebe!

Nina