Jede Mama und jeder Papa kennt es. Man ist gestresst, sämtliche Lebensmittel fehlen und der Supermarkt ist voll. Aber als wäre das nicht schon genug Stress, steht das nörgelte und ebenfalls schlecht gelaunte Kind mittendrin. Toll, Einkaufen mit Kind, habe ich mir früher aber anders vorgestellt. Was ich in solchen Situationen tue und wie ich Mini-Me meist ganz gut beschäftige, lest ihr jetzt.

Montagmorgen. Das Wochenende war anstrengend, die Nacht von Sonntag auf Montag vielleicht auch nicht die Längste. Und dann ist der Kühlschrank dermaßen leer, dass selbst Reste kochen nichts mehr hermachen würde. Also was steht ganz oben auf dem Plan? Einkaufen!

Ok zugegeben, so stressig ist es nicht immer. Doch oftmals ist das Thema Einkaufen mit Kind schon etwas negativ behaftet. Auch wenn ich früher nie gedacht hätte, dass solche Worte jemals aus meinem Mund kommen werden… Aber tatsächlich ist einkaufen ohne Kind schon ein kleines bisschen wie Urlaub! Tatsache ist aber auch, dass man es oftmals einfach nicht schafft ohne Kind einkaufen zu gehen.

Einkaufen mit Kind – Lust oder Frust?

Ich merke, dass das Thema Selbstwirksamkeit oftmals eine große Hilfe beim einkaufen ist, wenn Mini-Me unbedingt mit einkaufen kommen muss. Es gibt nämlich Tage, da rennt er gefühlt kreuz und quer durch den Laden, zu sämtlichen Dingen, die er vermeintlich alle will und braucht und wenn ich dann zufällig gerade noch schlecht Laune habe, ist der Streit vorprogrammiert. Um dem zu entgehen, gebe ich ihm stattdessen klare Aufgaben und bitte ihn mit mir oder alleine dies oder jenes zu suchen, dann wird der Einkauf in der Regel stressfreier.

Oftmals liegt es aber auch an meinem Stresspegel.

Bin ich gestresst und in Eile, dann bin ich logischerweise weniger Kompromissbereit, weniger einfühlsam oder gar verständnisvoll. Und so entsteht natürlich schneller Streit oder ich werde blöderweise einfach schneller laut.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass ein gemalter Einkaufszettel für kleine Helfer sehr hilfreich sein kann. So sehen sie vielleicht Milch, Äpfel und Brot und können Mama oder Papa beim einkaufen helfen. Eine weitere super selbstwirksame Übung wäre es, den Einkaufszettel vom Kind selbst malen zu lassen…

Einkaufen mit Kind – ein unabdingliches Muss?

Einen guten Gedanken finde ich es im übrigen auch, sich zweimal zu überlegen, ob man mit (Klein-)Kindern große Supermärkte oder Einkaufspassagen unbedingt besuchen sollte. Dort geht das Kind eher mal verloren bzw. ist schneller aus den Augen, was den Stress nur noch erhöht. Zudem sieht das Kind viele Dinge, die es prinzipiell alle haben möchte und so nur noch mehr quengelt.

Habt ihr weiter Tipps zum Thema Einkaufen mit Kind?

Alles Liebe! Nina